Wege zum Hund

Ich bilde Servicehunde oder Signalhunde für Menschen aus, die...

  • motorisch so eingeschränkt sind, dass ein Assistenzhund wirklich eine Hilfe wäre
  • in der Lage sind, hauptverantwortlich einen Hund zu versorgen und ihm eine artgerechte Freizeit zu ermöglichen.
  • kognitiv in der Lage sind, den Hund zu führen.
  • aktiv sind und Freude daran haben, mit dem Hund raus zu gehen.
  • bereit sind, für viele Jahre die Verantwortung für den Hund zu übernehmen.

Wie lange ist die Wartezeit?

Das hängt ganz davon ab, ob gerade ein passender Hund in Ausbildung bzw. in Aufzucht ist. Vom Welpen bis zum qualitätsgeprüften Hund dauert es rund 2 Jahre.

 

Aber in 2 Jahren können sich Pläne durchaus ändern, also vielleicht passt einer meiner aktuellen Schützlinge bereits gut zu Ihnen. Bei Interesse an einem Assistenzhund von mir, melden Sie sich am besten einfach und wir besprechen alles weitere.


Ablauf der Ausbildung

Falls noch kein passender Hund bei mir ist, wird nach eingehendem Erstgespräch und Ausfüllen eines Fragebogens ein entsprechender Welpe gesucht und auf seine Aufgaben vorbereitet. Im Alter von 12 Monaten erfolgt ein sehr umfangreicher tierärztlicher Check-up.

 

Im Idealfall ist der Hund gesund und wird zur Arbeit zugelassen, dann können Servicehunde/Signalhunde, je nach Situation, im Alter von 1,5 - 2,5 Jahren abgegeben werden. Während der gesamten Ausbildungszeit sollte der Kontakt zwischen Hund und zukünftigem Halter bereits gut gepflegt werden.


Wie läuft die Einschulung ab?

Wenn irgend möglich finden zumindest die ersten paar Tage der Einschulung in meiner Nähe statt. Schon allein um den Hund nicht mit zwei neuen Umständen - nämlich neuem Trainingspartner UND neuem Trainingsort - zu stressen. Den weiteren Verlauf besprechen wir individuell. 

 

Zur Vorbereitung und Einstimmung erhalten Sie von mir bereits vorab Unterlagen, darunter die Liste der Kommandos auf die der Hund trainiert wurde, sowie Lernmaterial wie zB Videos. Selbstverständlich erarbeiten wir trotzdem alles Schritt für Schritt gemeinsam.

 

Die Übergabe des Hundes in den neuen Haushalt erfolgt erst, wenn die Versorgung des Hundes gewährleistet werden kann, dh der Rückruf aus dem Freilauf, Bewältigung des Gassiwegs, die Fütterung und Fellpflege für das neue Team kein Problem mehr darstellt.


Welche Rassen bilde ich aus?

Sagen wir mal so... ich möchte mir und den zukünftigen Assistenzhundebesitzern nicht unnötig das Leben schwer machen, bin aber auch nicht auf eine (oder mehrere) Rassen fixiert.

 

Grundsätzlich bin ich für vieles offen, auch für kleine Rassen. Für mich macht die Arbeit besonders viel Spaß, wenn ich auch etwas dazulernen und Neues ausprobieren kann. Sprich - wenn ich nicht immer die selbe Rasse im Haus hab. Die Liste der Hunde die ich  mir vorstellen könnte ist lang, definitiv plane ich irgendwann einen weißen Schäferhund, belgischen Schäferhund (Tervueren oder Groenendale), Großpudel, Jack Russel Terrier, Australian Shepherd, Langhaarcollie, Golden Retriever. Natürlich nicht alle gleichzeitig, es wird mich also noch viele Jahre beschäftigen ;).